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World Refrigeration Day

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World Refrigeration Day 2020

Eine moderne Welt ohne zuverlässige Kühlung ist unvorstellbar. Aber wie profitiert unser Alltag davon? Und warum genau ist sie unverzichtbar? Vier Beispiele zum World Refrigeration Day 2020 zeigen, warum die Kälte- und Klimatechnik so systemrelevant ist.

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Kälte war schon immer etwas Besonderes. Angeblich ließ sich der römische Kaiser Nero im ersten Jahrhundert nach Christus Schnee aus den Albaner Bergen holen – zum Kühlen seiner Getränke. Luxusgut Kälte? Ja! Bis wir Mitte des 19. Jahrhunderts lernten, Kälte mechanisch herzustellen.

Seither hat sich die Kälte- und Klimatechnik stetig weiterentwickelt und einige Bereiche unseres Lebens revolutioniert. Kochen ohne frische Lebensmittel, Operationen ohne Bluttransfusionen, Zugfahren ohne Klimaanlage oder Büroarbeit ohne Serverzugang – wer kann sich das heutzutage noch vorstellen?
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Krankenhäuser

Eine Sekunde nicht aufgepasst und schon ist es passiert. Das Kind ist hingefallen, man selbst von der Leiter oder vom Fahrrad gestürzt. Natürlich ist Samstagabend, also geht es sofort ins Krankenhaus. Dort haben die Ärztinnen und Ärzte bereits einen langen und anstrengenden Tag hinter sich. Doch kurz bevor es nach Hause geht, behandeln sie noch die neuen Patientinnen und Patienten.

Für eine reibungslos funktionierende medizinische Versorgung müssen viele Rädchen ineinandergreifen. Dazu gehört auch, dass Medikamente und im Ernstfall Blutkonserven vorrätig sind und alle Personen einen kühlen Kopf bewahren. Möglich ist das dank der Kälte- und Klimatechnik im Inneren des Krankenhauses.
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Medikamente wirken zuverlässig, sind aber empfindlich. Licht und Feuchtigkeit spielen eine Rolle. Noch wichtiger ist aber die Lagertemperatur: Manche Präparate müssen bei Kühlschranktemperaturen (2 bis 8 °C), andere tiefgekühlt (–18 °C) aufbewahrt werden. Ansonsten verlieren sie ihre Wirkung oder können sogar gesundheitsschädlich sein.

Nach schweren Unfällen oder während komplizierter Operationen sind Patienten eventuell auf Blutkonserven angewiesen. Wenn potenziell Lebensgefahr besteht, müssen die fachgerecht konservierten Blutprodukte schnell zur Hand sein. Gut, dass die Technik hier in den vergangenen Jahrzehnten große Fortschritte gemacht hat. Heute sind Blutkonserven bei Temperaturen zwischen 2 und 6 °C bis zu 42 Tage lang haltbar, bis Mitte der 1980er-Jahre waren es nur 21 Tage.
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Cool im Krankenhaus

Optimal gelagerte Arzneien, frische Blutkonserven und perfekte Klimabedingungen bei langen Operationen oder in den Patientenzimmern – Kühlung und Klimatisierung müssen in einem Krankenhaus jederzeit funktionieren.

Die Luft ist ein wichtiger Bestandtteil der Hygienekonzepte von Krankenhäusern in Deutschland. Zum Schutz der Patienten und Mitarbeiter muss die Klimatechnik immer perfekt funktionieren.

Nutzungsbereiche mit normalen Anforderungen (Aufenthaltsräume) und mit speziellen Vorgaben (OPs, Reinräume), die Abwärme elektronischer Geräte, eine hohe Zahl an Personen im Gebäude - moderne Klimatechnik in Krankenhäusern muss für viele Situationen ausgelegt und immer sicher sein. Schließlich sollen Patienten und medizinisches Personal optimale Bedingungen haben.

Mediziner der Berliner Charité haben belegt, dass klimatisierte Räume den Behandlungsverlauf von Patienten mit chronischen Lungenerkrankungen verbessern. Viele Ärzte halten es deshalb für sinnvoll, wenn außer den OP-Bereichen und den Intensivstationen auch die Normalstationen über einige klimatisierte Räume verfügen. 

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Medizinprodukte

Alle Augen sind auf die Wissenschaftler gerichtet. Sie dürfen keinen Fehler machen. Und sie arbeiten unter einem enormen Zeitdruck, denn das Virus kostet jeden Tag Milliarden. Doch es gibt Hoffnung. Die besten Wissenschaftler arbeiten an einem Impfstoff gegen Corona – und an Medikamenten gegen weitere schreckliche Krankheiten.

Weitgehend bezwungen sind die Pest, Diphtherie, die Pocken, die Erfolge der modernen Medizin sind groß. Doch die nächste Krankheit kommt und die Forscher benötigen eine zuverlässige Ausstattung. Dazu gehört verlässliche Kältetechnik.

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Der Kühlschrank revolutionierte nicht nur die Lagerung von Lebensmitteln in der heimischen Küche, sondern auch die Produktion von Medikamenten. Ob in der Entwicklung, beim Verpacken oder beim Transport – für Medikamente und Impfstoffe ist eine zuverlässige und präzise Kühlung zwingend erforderlich, und das bei jeder Außentemperatur.

Hinzu kommt, dass die Kälte- und Klimatechnik in der Medizinproduktion garantiert für eine keimfreie Belüftung sorgen muss. Auch nur die kleinsten Keimrückstände machen Medikamente für ihren Einsatz unbrauchbar.
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Eine Lösung für alle Aufgaben

Von der Anlieferung und Fertigung bis zum Transport an Krankenhäuser und Apotheken: Unterbrechungsfreie Kühlketten sind ein elementarer Bestandteil in der Pharmazie.

Ob Medikamente kühl gelagert werden müssen, steht auf der Verpackung. Eine falsche Lagerung kann die Wirkung der Arzneimittel beeinträchtigen. Temperatursensibel sind unter anderem Insulin, manche Antibiotika-Säfte und fast alle Impfstoffe wie gegen Hepatitis A und B oder Tetanus. Diese gehören in den Kühlschrank. Bei zu warmer oder kalter Lagerung werden sie unwirksam.

Rund 28 Millionen temperatursensible Medikamente geben Apotheken in Deutschland pro Jahr an Patienten aus. Davon sind rund 8 Millionen kühlkettenpflichtig.

Experten unterscheiden zwischen "kühlkettenpflichtigen" und "kühl zu lagernden" Medikamenten. Besonders empfindlich sind kühlkettenpflichtige Arzneimittel. Diese benötigen während der gesamten Lieferung und Lagerung Temperaturen zwischen 2 und 8º C. Etwas weniger empfindlich sind "kühl zu lagernde" Medikamente. Diese dürfen auch bei Raumtemperaturen transportiert werden, müssen aber für die Lagerung in den Kühlschrank. 

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Rechenzentren

Es ist von außen praktisch unsichtbar. Tief versteckt und gut geschützt im Gebäude liegt es. Nur wenige Mitarbeiter haben Zutritt, und selbst sie müssen zuvor durch eine strenge Sicherheitskontrolle, bevor sie das Allerheiligste betreten dürfen: das Rechenzentrum.

In diesem hochsensiblen Bereich stehen Serverschränke an allen Wänden und brummen monoton vor sich hin. Menschen sieht man hier selten. Bei einem Notfall würden sie auch viel zu langsam reagieren – und schon ein Stromausfall von wenigen Sekunden kann für Unternehmen dramatische Folgen haben.
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Große Rechenzentren müssen gleich mehrfach gegen Ausfälle gesichert sein. Innerhalb von Millisekunden übernehmen Spezialbatterien, die die Systeme stundenlang am Laufen halten können. Sollte der Ausfall länger dauern, stehen Notstromaggregate bereit.

Was für den Notfall gilt, ist genauso für den Normalbetrieb wichtig: Eine zuverlässige und effiziente Kühlung ist die Grundlage, damit Server funktionieren und ihre volle Leistung abrufen können. Schließlich heißt es für digitale Gehirne ebenso wie für Menschen: immer einen kühlen Kopf bewahren. In den Serverräumen messen Sensoren deshalb ständig, ob die Kühlung richtig arbeitet. Hier ist das Null-Fehler-Prinzip Pflicht.
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Stabile Prozesse bei konstanten Temperaturen

Im digitalen Zeitalter ist ein Rechenzentrum so etwas wie das Gehirn des gesamten Unternehmens. Solch ein Gehirn schützt man. Egal ob Behörde, Universität, Krankenhaus oder Pharmaunternehmen: Hier ruhen die wirklich wertvollen Schätze der modernen Informationsgesellschaft – die Daten.

Server machen keine Pausen. Sie arbeiten 24 Stunden an sieben Tagen und erzeugen dabei Wärme. Eine Kühlung durch Ruhephasen ist nicht möglich. Kühlsysteme transportieren deshalb die Wärme aus den Serverräumen ab.

Eine zuverlässige Kühlung ist für Rechenzentren elementar und zugleich ein großer Kostenfaktor. Das Abführen der Wärme aus den Serverräumen kann bis zu einem Drittel der Energiekosten ausmachen. Das bietet auch Chancen: Mit modernen Kühlsystemen steigern Betreiber die Effizienz der Kühlung und senken die Kosten dauerhaft.

Bis zu 20 Prozent der Gesamtkosten eines Rechenzentrums geben Betreiber für die Kühlsysteme aus. Denn diese entscheiden über den sicheren und effizienten Betrieb der Rechenzentren. Moderne Anlagen ermöglichen eine immer effizientere Kühlung und nutzen zugleich die Abwärme.

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Supermärkte

Knackig frisch liegen sie auf der Bedientheke. Tomaten, Paprika, Zucchini, Möhren und Salat sollen heute auf den Tisch kommen. Vielleicht noch ein paar Äpfel, zwei, drei Kiwis und eine Mango, Milch und Käse brauchen wir auch unbedingt! Und für das Dessert vielleicht etwas Vanilleeis mit heißen Himbeeren.

Das zu bekommen ist kein Problem. Im Supermarkt ist alles in bester Qualität vorrätig. Perfekt funktionierende Kühlketten sind die Grundlage dafür, dass Lebensmittel vom Erzeuger frisch bis zu uns kommen.
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Obst und Gemüse sind wertvolle Lebensmittel, die am besten bei individuell eingestellten Temperaturen gelagert und transportiert werden. Bei der Schokolade spielt die Kältetechnik bereits während der Herstellung eine zentrale Rolle. Das gilt genauso für das Brauen von Bier und die Herstellung von Käse.

Wie entscheidend die Kühlung ist, zeigt das Beispiel Indien. In dem feuchtwarmen Klima des Subkontinents verderben bis zu 40 Prozent der Obst- und Gemüseernte. Dagegen hilft nur eines: intakte Kühlketten. Die Technik muss gleichzeitig noch umweltfreundlich sein – eine riesige Herausforderung.
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Beste Qualität vom Erzeuger bis zum Endkunden

Kühlregale für Fischspezialitäten, Milchprodukte und Getränke sowie Tiefkühlsysteme für Eis und Gefrorenes, das erwarten wir von Supermärkten. Schon eine kurze Unterbrechung der Kühlung kann weitreichende Folgen haben, sodass Waren verderben und im Müll landen.

Obst, Gemüse, Molkereiprodukte oder Fleisch benötigen im Kühlregal konstante Temperaturen zwischen 0 und 7 ºC. Nur dann verlieren sie nichts von ihrem Geschmack und ihrer Haltbarkeit.

Pizza, Obst und Gemüse oder Backwaren: Produkte aus der Tiefkühlabteilung sind aus Supermärkten nicht wegzudenken. BITZER Verdichter schaffen die Voraussetzung für eine schonende und zuverlässige Kältekonservierung auch unter –18 ºC.

Jede Obst- und Gemüsesorte hat individuelle Ansprüche an Luftfeuchte und Temperatur und hält sich unter Schutzatmosphäre verschieden lange frisch. Zum Beispiel werden frische Äpfel bei 1 bis 4 ºC , Mangos bei etwa 12 ºC transportiert und gelagert.

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Obst- und Gemüsegroßhändler wie Van Gelder in den Niederlanden setzen heute auf moderne, umweltfreundliche und effiziente Technik. Van Gelder verlässt sich für die Kühlung seiner Waren auf BITZER Schraubenverdichter mit Ammoniak als Kältemittel. Das schont die Umwelt und hat kein Treibhauspotenzial.

Auch für den Lebensmitteltransport per LKW oder Schiff hat BITZER die passenden Lösungen entwickelt. Für den Transport in Containern bietet BITZER platzsparende und effiziente Produkte, die perfekte Bedingungen für temperatursensible Waren gewährleisten.
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Kälte- und Klimatechnik sind systemrelevant

Ob in Krankenhäusern, in der Pharmazie, in Rechenzentren oder in Supermärkten: Kältetechnik trägt maßgeblich zu einer funktionierenden Gesellschaft bei. Die Produkte und Technologien von BITZER arbeiten zwar meist im Verborgenen, tragen aber wesentlich dazu bei, den Betrieb in solchen systemrelevanten Einrichtungen aufrechtzuerhalten.

Die gesundheitlichen und klimatischen Herausforderungen, mit denen wir uns als Gesellschaft derzeit auseinandersetzen müssen, zeigen, wie wichtig eine innovative und zuverlässige Kälte- und Klimatechnik ist. BITZER ist seit Jahrzehnten Vorreiter in der Entwicklung nachhaltiger und effizienter Komponenten und sorgt mit seinen Produkten für eine bessere Zukunft.

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